weesby - morgen

„Ich habe einen Song geschrieben übers sich Druck machen, übers nicht mehr können und übers Pause machen!“

Mit diesen Worten hat Indie-Pop-Künstlerin weesby auf Instagram ihre neue Single angekündigt. In „morgen“ geht es genau um die Themen: Leistungsdruck und Überforderung. Und wir alle können da gerade ziemlich relaten. Klausuren, Abgaben und schon die nächsten Vorbereitungskurse für das kommende Semester. Langsam ist echt die Luft raus. Da brauchen wir alle mal eine Pause.

Auch die Hamburger Sängerin, Songschreiberin und Musikerin weesby brauchte, um den Song zu schreiben, einfach mal ein bisschen Ruhe. Die erste Demo für die Single entstand in einem kleinen Haus am Meer. Doch selbst da verfolgte weesby der Leistungsdruck. „Sich Zeit für das Songwriting zu nehmen, ist manchmal gar nicht so einfach, besonders, wenn um einen herum so viel geschieht und man eigentlich ein paar Tage Auszeit gebrauchen könnte. Ich hatte das Gefühl, dass in dieser kostbaren Zeit sofort etwas Außergewöhnliches passieren müsse. Der immense Anspruch an mich selbst hat mich jedoch total blockiert.“ Unzählige Stunden und ein tränenreicher Spaziergang später war die Blockade dann überwunden. Und herausgekommen ist der ideale Soundtrack für dunkle und stressige Jahreszeit.

„morgen“ schafft eine beruhigende Atmosphäre, in der man einfach mal abschalten kann. Kleine, klangliche Besonderheiten wie die Kombination aus sanftem Gesang und dynamischen Electronica-Elementen machen die Single zum typischen Singer-Songwriter-Pop. Mit Zeilen wie „und wenn wir schlafen geh’n träum’ wir von worklife balance“ oder „und du kommst nie an, wenn du nie ne Pause machst“ thematisiert die Hamburgerin den Konflikt, den auch wir Studis nur zu gut kennen. Wir müssen auf unsere mental health aufpassen, damit wir jetzt durchziehen können. Nur noch ein bisschen mehr.

Also, liebe Studis. Wie auch weesby auf Instagram teilt: Passt auf euch auf! Besonders in der Klausurenphase.

Fun Fact: Den Namen weesby hat Dorothee Möller, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, im Vorbeifahren auf einem Straßenschild aufgeschnappt. Und den fand sie so gut, dass sie ihn als Künstlername verwendet.

Fenja Lykka Langbein, eldoradio*
 


 

 

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