Harlan - I Never
Irgendwie überrascht es nicht, dass Harlan Silverman, kurz Harlan, und Mayer Hawthorne auf dem gleichen Label sind. Äußerst schick gekleidet mit Anzug, Krawatte und natürlich Hornbrille, kreieren beide einen Mix aus Funk, Soul, R&B und frühem Hip-Hop und klingen dabei, als wären sie den 70er Jahren entsprungen.

Dabei mischt Silverman die Genres und lässt sie zu klaren, eingängigen Pop-Songs zusammenfließen. Die Beschreibung auf der Seite des Labels trifft es: "It has been described as Prince meets Genesis meets Shuggie Otis." Sechs Songs umfasst Harlans starke Debüt-EP "Native Song" und so manches Mal bedienen sich Bass, Gitarre und Synthesizer, übrigens alle vom Kalifornier selbst eingespielt, den klassischen Spielweisen der genannten Genres.

"I Never" ist das Highlight der EP. "He wants a happy hour, forget about your stress" - Die Lyrics sagen eigentlich schon alles über den Sound des Song. Wunderbar unaufgeregt und ohne Pathos singt Harlan darüber, wie er niemals aufgeben wird, eine Frau von seiner Liebe zu überzeugen. Dazu begleiten ihn ein Piano in Stakkato und Gitarre, Schlagzeug, Bass und Keyboard erinnern an Songs von Bootsy Collins oder Sly And The Family Stone, spielen mit deren Klischees und sind doch eine große Hommage. (Stefan Dierkes)

Label: A-Side Management // Links: Homepage

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KW 30/2018 The Blaze She Animal 63
KW 29/2018 Kiefer What A Day Stones Throw Records
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