
Zugegeben: Unsere Kategorie „Zukunftsmusik“ ist nicht gerade die leichtverträglichste: Die Künstlerinnen und Künstler sind unbekannt, ihre Musik oft weird. Außerdem ist ihre Musik oft nicht einfach zugänglich, weil sie aus unseren gängigen Hörgewohnheiten ausbricht. Aber genau darin sehen wir Potential: In den Musikern und Musikerinnen, die es sich trauen, außerhalb des Rasters zu denken
All das trifft auf den Produzenten Rian Trainor aus dem Vereinten Königreich zu. Auf seinem ersten Album ATAXIA finden sich allerlei Klangexperimente, die sich am besten mit dem Titel seiner zweiten Ep beschreiben lassen: Sie heißt Pattern Damage.
Denn auf seinem Album erforscht der Musiker verschiedenste Sub-Genres zwischen Elektro und Techno und scheut sich dabei nie, Muster zu zerstören. Es erinnert entfernt an den australischen Wunderknaben, der einst ein Musikprogramm in einer Müslipackung fand und nun allerlei Features mit Stars auf den Markt wirft: Die Rede ist natürlich von Flume.
Rian Treanor treibt das Spiel mit seiner Musik jedoch noch ein bisschen weiter: Verspielt, aufgeregt und treibend sind seine Beats, die er beim Song B2 ineinander verwebt und so einen Mix schafft, der einen mitnimmt und nur so vor Energie strotzt.
(Sophia Sailer, eldoradio*)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 06/2017 | Nicola Cruz | Danza De Visión | Multi Culti |
| KW 10/2004 | Firewater | Dark Days Indeed | siehe Text |
| KW 33/2019 | Sofia Portanet | Das Kind | Duchess Box Records |
| KW 05/2014 | Basenji | Dawn | siehe Text |
| KW 17/2015 | Dylan Stark | Daydream | Civil Music |
| KW 01/2011 | CREEP | Days | siehe Text |
| KW 24/2018 | Pete Philly | Dear | Black Unicorn |
| KW 22/2014 | JATA | Dear Lover | none |
| KW 51/2008 | White Lies | Death | siehe Text |
| KW 12/2010 | Mux Mool | Death 9000 (Radioversion ft. Prof & P.O.S.) | siehe Text |




