The Day - Midnight Parade

Die Musik von dem Duo The Day lebt von Gegensätzen: Sich auf Eindeutigkeit festzulegen käme Laura Loeters und Gregor Sonnenberg gar nicht in den Sinn, schließlich ist des genau das, was ihr Debütalbum Midnight Parade so spannend macht. Zwar kommt ihr Dream-Pop verspielt und schläfrig daher, ihren DIY-Ethos haben die beiden jedoch vom Hardcore gelernt. Hören tut man das jedoch lediglich hier und da an der Lo-Fi-Produktion. 

Die beiden haben an mindestens so vielen unterschiedlichen Orten gewohnt, wie sie stilistische Exkurse auf ihrem Album machen. Deshalb konnten sich Loetters und Sonnenberg auch heute noch nicht einigen - die eine Hälfte lebt in Hamburg, die andere in Utrecht und auf Midnight Parade finden sich nicht nur Postpunk-Elemente, sondern eben auch poppige Melancholie. 

The Day schlagen mit ihrem Debüt einen Weg ein, der die perfekte Balance zwischen diesen Polen findet und genau deshalb sind sie der perfekte Kandidat für die Zkunftsmusik dieser Woche. Umso schöner, dass das Duo noch diesen Monat nach Dortmund kommt: Sie sind einer der Abschiedsacts der feinen Gesellschaft, die sie am 12.1.19 ins Sissikingkong holen. Ein Grund mehr, um sich so richtig ausgiebig in der Melancholie des ersten Albums zu suhlen.

 

(Sophia Sailer, eldoradio*)

 

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ARCHIV

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KW 10/2004 Firewater Dark Days Indeed siehe Text
KW 33/2019 Sofia Portanet Das Kind Duchess Box Records
KW 05/2014 Basenji Dawn siehe Text
KW 17/2015 Dylan Stark Daydream Civil Music
KW 01/2011 CREEP Days siehe Text
KW 24/2018 Pete Philly Dear Black Unicorn
KW 22/2014 JATA Dear Lover none
KW 51/2008 White Lies Death siehe Text
KW 12/2010 Mux Mool Death 9000 (Radioversion ft. Prof & P.O.S.) siehe Text