Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 16/2014 Clipping Work Work Sub Pop
KW 28/2004 The 5.6.7.8's Woo Hoo siehe Text
KW 02/2014 Cashmere Cat With Me siehe Text
KW 33/2014 The Wytches Wire Frame Matress Heavenly
KW 32/2004 Mouse On Mars Wipe That Sound siehe Text
KW 32/2011 I Break Horses Winter Beats siehe Text
KW 16/2013 Haerts Wings siehe Text
KW 16/2018 1010 Benja SL Wind Up Space Young Turks Recordings
KW 05/2018 Drens Wilhelm Be Gone Odyssey Music
KW 09/2015 Seven Davis Jr. Wild Hearts Ninja Tune