Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 10/2015 vōx Money self
KW 09/2015 Seven Davis Jr. Wild Hearts Ninja Tune
KW 08/2015 Breakfast In Fur Portrait Bar/None
KW 07/2015 Appleby Drinkin self
KW 06/2015 Mumdance x Novelist 1 Sec XL Records
KW 05/2015 Years And Years Take Shelter Universal
KW 04/2015 Låpsley Brownlow XL Recordings
KW 03/2015 Souvenir Season Into The Black 38 dB(A)
KW 02/2015 Zugezogen Maskulin Endlich wieder Krieg Buback Tonträger
KW 52/2014 Missio Who Do I Think I Am Missio