Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 38/2016 Sauropod You And Me Should Leave Together Tonigh Popup
KW 36/2016 Adam Carpet Still Still Irma
KW 34/2016 Hockey Dad So Tired Kanine Records
KW 33/2016 Blossoms Honey Sweet Virgin
KW 29/2016 Maxwell Cross Your Fingers Columbia
KW 34/2018 The Internet Next Time / Humble Pie Columbia
KW 49/2016 No Wyld Paranoid Columbia
KW 27/2016 Smurf The God Stronger La Cosca Music Group
KW 26/2016 Pi Jama Radio Girl Bleepmachine
KW 23/2016 Yak Alas Salvation Third Man Records