Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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ARCHIV

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KW 20/2005 Final Fantasy This Is The Dream Of Win And Regine siehe Text
KW 29/2009 jj Things Will Never Be The Same Again siehe Text
KW 42/2014 Arca Thievery Mute Artists Ltd (Goodtogo)
KW 14/2004 Promoe These Walls Don´t Lie siehe Text
KW 47/2005 Mew The Zookeeper's Boy siehe Text
KW 23/2008 Scuba The Upside siehe Text
KW 44/2009 Miles Benjamin Anthony Robinson The Sound siehe Text
KW 03/2022 God Is God The Song Part ll bureau b
KW 41/2011 Ghoul The Slip siehe Text