Beim Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) denke viele zuerst an Beate Zschäpe und dann an die zehn Mordopfer der Terrorgruppe. Eher vergessen dagegen ist der Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße im Jahr 2004. Dabei wurden rund 20 Menschen verletzt. Die Ermittlungen richteten sich von Anfang an gegen die hauptsächlich türkischen Opfer und Anwohner. Diesen Monat erscheint „Der Kuaför aus der Keupstraße“, eine Kinodoku, die das Leben der Opfer vom Anschlag bis zu zehnten Jahrestag zeigt. eldoradio*-Reporterin Leonie Bauer hat den Film gesehen und mit dem Regisseur Andreas Maus gesprochen.
Am Ende sind wir alle nur Komparsen auf dieser Welt...diese leicht philosophisch angehauchte Aussage stammt aus der Selbstbeschreibung der Kölner Band "Komparse". Die Band war in der Musikzone zu Gast - und quatscht mit den Moderatoren Julian und Katja über ihre Musik, den Bandtherapeuten und ob sie bald mal die Komparsenrolle verlassen wollen.