
Glaubt man ihrem Label, hat Lydia Ainsworth während der letzten drei Jahre heimlich Songs und sogar ganze Alben aufgenommen, ohne dass auch nur irgendjemand etwas davon mitbekommen hätte. Von den einsamen Wäldern ihrer kanadischen Heimatprovinz Ontario über deren Hochglanz-Kapitale Toronto bis in das Hipster-Mekka Brookyln hat es sie getrieben. Verschiedene Sounds und Einflüsse sollten da also auf jeden Fall zusammengekommen sein.
Und in der Tat: Ihr dieser Tage erschienenes Debüt-Album „Right From Real“ strotzt nur so von guten Ideen und erstreckt sich dabei von geradezu archaischen Skizzen bis hin zu vollmundig melodischen Popsounds. „Hologram“ gehört dabei klar in die zweite Kategorie. Die Beats kommen kristallklar daher, die Stimme ist schillernd. Trotz dieser Offenheit schwebt auch über diesem Song noch eine große Portion Mystik, wozu nicht zuletzt auch die surreal weggerückten Lyrics beitragen, die Erinnerungen an die des ätherischen Waves von Dead Can Dance und Cocteau Twins wach werden lassen. (fl)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 03/2003 | Fidget | The Marks Of Those | siehe Text |
| KW 04/2003 | Rya | Planetary Council | siehe Text |
| KW 05/2003 | Koufax | Let Us Know | siehe Text |
| KW 06/2003 | The Delgados | Mad Drums | siehe Text |
| KW 07/2003 | Super Preachers | I Feel Happy | siehe Text |
| KW 08/2003 | Quarashi | Tarfur | siehe Text |
| KW 09/2003 | The Raveonettes | Whip It On | siehe Text |
| KW 10/2003 | Joe Jackson Band | Bright Grey | siehe Text |
| KW 11/2003 | Stereomud | Show Me | siehe Text |
| KW 12/2003 | The White Stripes | Good To Me | siehe Text |




