Das Albumcover der Band Blossoms

In mancherlei Hinsicht könnte man Manchester als kleines London bezeichnen. Wie die Hauptstadt frisst es sich zum Beispiel in einem immer größer werdenden Radius immer weiter nach außen. In einem viel kleineren Maßstab zwar, doch die Ansätze sind nicht zu übersehen. In musikalischer Hinsicht musste sich Manchester dagegen noch nie vor London verstecken. The Stone Roses, The Smiths, Oasis, Doves und New Order sind nur einige Bands, die wir dieser Stadt zu verdanken haben.

Blossoms aus dem quasi eingemeindeten Stockport knüpfen mit ihrem gleichnamigen Debüt-Album vor allem an die beiden letztgenannten an. Zwar gibt es auch mehr als genug dominierende Gitarren - alleine das ist für ein Debüt heutzutage ja schon eine Meldung wert - doch am stärksten sind Blossoms in den elegischen Momenten, in denen sie auch die Synthies rausholen. Dementsprechend klingt auch „Honey Sweet“ wie eine gelungene Transformation von späten, fast schon soft-rockigen Sounds aus den 80er-Jahren in die Neuzeit. (fl)

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ARCHIV

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KW 06/2003 The Delgados Mad Drums siehe Text
KW 07/2003 Super Preachers I Feel Happy siehe Text
KW 08/2003 Quarashi Tarfur siehe Text
KW 09/2003 The Raveonettes Whip It On siehe Text
KW 10/2003 Joe Jackson Band Bright Grey siehe Text
KW 11/2003 Stereomud Show Me siehe Text
KW 12/2003 The White Stripes Good To Me siehe Text