Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 49/2018 Sundays Shade of the Pines Celebration Records
KW 47/2017 Crepes Sexyland Deaf Ambitions
KW 31/2003 Relaxed Muscle Sexualized siehe Text
KW 36/2013 The 1975 Sex siehe Text
KW 34/2004 Ratatat Seventeen Years siehe Text
KW 05/2020 Prince Jelleh Settle 4 the Moon Lauter Musik
KW 26/2011 Ossie Set The Tone siehe Text
KW 34/2014 Club Kuru Seesaw none
KW 49/2009 Nice Nice See Waves siehe Text
KW 09/2006 The Kooks See The World siehe Text