
Ja, es ist wirklich schon 15 Jahre her, dass einer berühmtesten Glitches der Videospiel-Geschichte die Gamer wahlweise erfreute oder frustrierte. Ein Programmierfehler namens MissingNO hielt damals die Fans von Pokémon Rot und Blau in Atem. Für Nostalgiker ist es da umso schöner zu sehen, dass er einen festen Platz in der Popkultur gefunden hat, so auch bei unserer aktuellen Zukunftsmusik.
Ansonsten lesen sich die Eckdaten erst einmal wenig spektakulär. Ein Produzent aus London startet sein eigenes Projekt als Solokünstler und benutzt als Rahmen Grime und Dubsteb, also jene Innovationen, die die Stadt in den letzten Jahren ausmachten. Doch MssingNo traut sich mehr, geht noch einen Schritt weiter und sampelt, für dieses eher verschlossene Genre eigentlich untypisch, Mainstream-Größen wie Rihanna, Brandy und - wie in XE2 - R. Kelly. Heruntergepitcht auf die Beats klingt MssingNo dann gar nicht mehr so sehr nach UK, sondern setzt zum Sprung nach Nordamerika an. (fl)
XE2 entstammt der EP "MssingNo".
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RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 09/2016 | Marlon Williams | Strange Things | Dead Oceans |
| KW 46/2004 | Mothers Little Helpers | Strange Medicine | siehe Text |
| KW 40/2008 | High Places | Storm | siehe Text |
| KW 15/2018 | St. Beauty | Stone Mountain | The Wondaland Arts Society |
| KW 23/2007 | Frog Eyes | Stockades | siehe Text |
| KW 20/2009 | Dirty Projectors | Stillness In The Move | siehe Text |
| KW 36/2016 | Adam Carpet | Still Still | Irma |
| KW 48/2006 | [+/-] PLUSMINUS | Steal The Blueprints | siehe Text |
| KW 03/2013 | Matthew E. White | Steady Pace | siehe Text |
| KW 28/2013 | Raleigh Ritchie | Stay Inside | siehe Text |




