Cover: Motion Graphics

Auch nach über zehn Jahren im Biz ist es natürlich nicht zu spät, sich noch einmal neu zu erfinden. Joe Williams aus New York setzt da sogar schon beim Namen an. Als Motion Graphics setzt er sich deutlich vom relativ bekömmlichen Indietronica, das bisher seinen musikalischen Weg bestimmte, ab und versucht sich an abstrakteren und klareren Klängen.

Wenig könnte für diesen Ansatz so gut geeignet sein wie die Vertonung der virtuellen Welt. Spätestens seit Kraftwerk wissen wir, dass das Innenleben von Computern und Programmen auch in Töne und Klänge übersetzt unendlich viel zu bieten hat. Motion Graphics‘ Debütalbum taucht tief in diese Welt ein und lässt den virtuellen Raum gleichsam mit der Welt da draußen verschmelzen. 

Da ist es schon fast zwangsläufig, dass mit Minecraft einem der bahnbrechenden Games dieses Jahrzehnts ein ganzer Song gewidmet wurde. „Minecraft Mosaic“ macht ganz wie das Spiel anfangs den Eindruck, als wisse es nicht genau, welchen Weg es nehmen soll. Doch am Ende zeichnet sich ein wunderbar strukturiertes Gesamtbild ab. (fl)

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

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KW 19/2016 The Claypool Lennon Delirium Cricket and the Genie ATO Records
KW 18/2016 Still Parade 07:41 Heist or Hit Records
KW 17/2016 KING Carry On King Creative
KW 16/2016 Gallant Shotgun Mind Of A Genius
KW 15/2016 Leon Vynehall Kiburu’s Running Back
KW 14/2016 Amnesia Scanner AS I Want It Young Turks
KW 13/2016 Unloved I Could Tell You But I’d Have To Kill Unloved Records
KW 12/2016 Sioux Falls Rot Forever Broken World Media
KW 11/2016 Anenon Machines Friends Of Friends