Kyü - Pixiphony
Es ist ein Motto, was der Hippie-Zeit entstiegen sein könnte: Zurück zur Natur, zurück zur Ursprünglichkeit. Reduktion heißt die Formel, die hier alles fest im Griff hat. So fest, dass es beinahe schmerzt. Wenn Freya Berkhout ihre Stimme die Klippen herunterstürzt, leiert, leidet oder den Geister-Blues auf die Stimmbänder spannt, dann ist das der Gradmesser, ob diese Musik funktioniert. Wer sich damit arrangieren kann (die- oder derjenige mag vermutlich auch Joanna Newsom, Fever Ray, Coco Rosie, Wildbirds & Peacedrums, Björk oder Mary Margaret O’Hara), dann entfaltet sich ein Werk voll spröder Schönheit. Heidnische Rhythmen, die skelettiert umso wirksamer ihr störrisches Spiel entfachen, treffen auf schamanischen Ausdruckstanz und wundersame Sounds aus den moorigen Niederungen der Wildnis. Es sind Skizzen eines Zaubers, die verhangen in der Luft stehen. Ein experimentelles Kammerspiel, ein sonderbar spirituelles Kraut, was eine eigenartige Stimmung hervorruft: immer auf dem Grad zwischen Bedrohung und Friedfertigkeit. Dieses australische Duo zelebriert Freak-Folk der Sonderklasse. Das Album ist leider nur via iTunes erhältlich Künstler: Kyu | Label: Popfrenzy

RÜCKSCHAU

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Edgar Homeros Please Be Careful

ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 21/2014 Nova Heart Beautiful Boys 86/33 Link
KW 48/2003 Eastern Lane Bedful Of Leaves siehe Text
KW 18/2017 Sophia Kennedy Being Special Pampa Records (Rough Trade)
KW 31/2011 Summer Camp Better Off Without You siehe Text
KW 39/2004 The Soundtrack Of Our Lives Bigtime siehe Text
KW 26/2013 Sophie Bipp siehe Text
KW 51/2017 Deem Spencer birds bees self
KW 11/2018 Little Element Birds Leave Spinnup
KW 35/2004 Archie Bronson Outfit Black Drum siehe Text
KW 16/2012 Dawn Richard Black Lipstick siehe Text