Cover: Fever the Ghost - Hinterland

Seit die erste Single „Peace Crimes“ im Netz aufgetaucht ist, haben Freunde himmlischer Musik das Debüt von „Fever the Ghost“ auf Heavenly Records erwartet. Und tatsächlich ist der heilige Label-Name irgendwie passend zum Sound des ersten Releases „Zirconium Meconium“ von Fever the Ghost. Poppig, fröhlich mit mehrschichtigem Keyboard-Einsatz und choralen Gesangsparts. Die Band selbst beschreibt sich auf ihrer facebook-Seite als Gruppe der Musikstile „Mecha/Fantasy/Girl Glitch“. Auch wenn das eher in Notsituationen benutzte Kategorien für Musiktitel sind, passen sie hervorragend auf das was da erklingt. Mechanisch erzeugte Fantasien mit engelsgleichem, weiblich anmutendem Gesang, der zwischenzeitlich entrückt wirkt, dann wieder wie aus tausend zarten Kehlen und dann wieder bittersüß auf der Schwelle zum Boshaften.

Der Track „Hinterland“ hat dabei Potenzial auf Tanzflächen für gute Laune zu sorgen und im Neonlicht noch ein bisschen schräger zu wirken. Die Keyboard-Melodie klingt fast nach Musik für Kinder, der Gesang könnte ebenfalls aus einem Zwergenchor entlehnt sein. Nur die Komposition von düsterer Bridge zu heiterem Refrain und dass es nicht um das Erlenen von Jahreszeiten oder das Besingen von Weihnachtsfesten geht, lässt uns erahnen, dass hier verspielte Volljährige am Werk sind. (np)

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