Dylan Stark - Daydream

Dylan Stark: hat gerade sein Album „Heartlands“ dem Musiklabel Civil Music, macht hochwertige elektronische Musik, hat aber bloß 269 Likes auf seiner Facebook Page. Dieses Phänomen erklärt der Künstler über die Homepage seines Labels so: „ I quickly decided to not show my music to anyone (…) I wanted my music to be emotional and powerful enough that it didn’t need any explanation or personality attached, that it could stand completely by itself.“

Dylan Starks Aushängeschild soll also nicht ein Facebook-Account oder eine Website sondern einzig und allein seine Musik sein. Ein sehr ehrenwerter Ansatz und das man auch ohne ausgefeilte Promotechnik trotzdem irgendwie auf ihn aufmerksam wird, beweist doch, dass sein Konzept funktioniert. Dylan Starks Musik besteht aus elektronischen wie organischen Beats, das heißt die Harmonien, für seine Werke entstehen zum Beispiel aus Aufnahmen von Cheerleader Championships und Hawaiianischen Festen. Seine Drums bastelt er aus Aufnahmen von Fischern aus Ghana, die während ihrer Arbeit singen und auf ihren Booten trommeln.

Seine Single „Daydream“ ist ein gutes Beispiel dafür wie emotional und autonom seine Werke sind. Vom ersten bis zum letzten Ton des Tracks sorgt Dylan Stark für träumerisches Kopfkino. Dabei zeichnet sich „Daydream“ durch seine extreme Vielschichtigkeit aus. Hört man den Track ein zweites und drittes Mal entdeckt man immer mehr neue Geräusche und Töne. Dylan Stark möchte sich in der Anzahl seiner Samples nicht beschränken lassen und diese Eigenschaft verleiht seinen Titeln die Vielschichtigkeit und die Tiefe, die seine Musik besonders macht. (jk)

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

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KW 10/2009 Deastro Parallelogram siehe Text
KW 09/2009 Kwes Hearts In Home siehe Text
KW 08/2009 Algorythm & Blues Cute Ass Algorithm (Deadbeat's Desi Sleng Destroyer Remix) siehe Text
KW 07/2009 Tor Cesay Going Home siehe Text
KW 06/2009 Hjaltalín – Traffic Music siehe Text
KW 05/2009 Two Fingers What You Know siehe Text
KW 04/2009 James Yuill No Pins Allowed siehe Text
KW 03/2009 Tiago La – Ages for Avedon siehe Text