Dylan Stark - Daydream

Dylan Stark: hat gerade sein Album „Heartlands“ dem Musiklabel Civil Music, macht hochwertige elektronische Musik, hat aber bloß 269 Likes auf seiner Facebook Page. Dieses Phänomen erklärt der Künstler über die Homepage seines Labels so: „ I quickly decided to not show my music to anyone (…) I wanted my music to be emotional and powerful enough that it didn’t need any explanation or personality attached, that it could stand completely by itself.“

Dylan Starks Aushängeschild soll also nicht ein Facebook-Account oder eine Website sondern einzig und allein seine Musik sein. Ein sehr ehrenwerter Ansatz und das man auch ohne ausgefeilte Promotechnik trotzdem irgendwie auf ihn aufmerksam wird, beweist doch, dass sein Konzept funktioniert. Dylan Starks Musik besteht aus elektronischen wie organischen Beats, das heißt die Harmonien, für seine Werke entstehen zum Beispiel aus Aufnahmen von Cheerleader Championships und Hawaiianischen Festen. Seine Drums bastelt er aus Aufnahmen von Fischern aus Ghana, die während ihrer Arbeit singen und auf ihren Booten trommeln.

Seine Single „Daydream“ ist ein gutes Beispiel dafür wie emotional und autonom seine Werke sind. Vom ersten bis zum letzten Ton des Tracks sorgt Dylan Stark für träumerisches Kopfkino. Dabei zeichnet sich „Daydream“ durch seine extreme Vielschichtigkeit aus. Hört man den Track ein zweites und drittes Mal entdeckt man immer mehr neue Geräusche und Töne. Dylan Stark möchte sich in der Anzahl seiner Samples nicht beschränken lassen und diese Eigenschaft verleiht seinen Titeln die Vielschichtigkeit und die Tiefe, die seine Musik besonders macht. (jk)

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