Quakers - What Chew Want
Google übersetzt Quakers mit ‚Quäker‘, als wollte das Produktionsteam um Geoff Barrow mit seinem Debut nicht ‚erdbebenhaft‘ den prekär gewordenen Hip Hop auf den Kopf stellen, sondern nur ein bisschen rumalbern. Egal wie man es übersetzt – die Scheibe ist gleichzeitig ambitioniert (und mit 41 Titeln schon quantitativ überwältigend) wie zurückhaltend. Keine unehrliche Sozialromantik, kein Gangstertum, dafür schlanke Beats und sich selbst genügende Verse im Freestyle-Modus.

Das Album ist als Mixtape konzipiert, ohne wirklich Konzeptalbum zu sein. Die einzelnen Songs bilden zusammen einen Mammut-Track, wobei sich hinter dem Mikro Gäste wie Dead Prez, Booty Brown und eine ganze Reihe talentierter Newcomer tummeln.

„What chew want“ vereint schnoddriges Saxophon, minimalistische Basslinie und retrospektive Hi-Hats mit Orgel-Synthie unter Tone Tanks lässigem Rap. Fett. (sit)

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
Morgan Harper-Jones Lose A Tooth
KW 11/2024
Thérèse No Right Time
KW 10/2024
Die neue Zärtlichkeit STRG+ALT+ENTF
KW 07/2024
MAIKA Little Lizard
KW 04/2024
Edgar Homeros Please Be Careful

ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 15/2024 Morgan Harper-Jones Lose A Tooth Play It Again Sam
KW 11/2024 Thérèse No Right Time X-Ray Production
KW 10/2024 Die neue Zärtlichkeit STRG+ALT+ENTF recordJet
KW 07/2024 MAIKA Little Lizard Jazzhaus Records
KW 04/2024 Edgar Homeros Please Be Careful Cosmos Music
KW 03/2024 weesby morgen self-released
KW 51/2023 Francis taxilicht Raposa
KW 25/2023 Skuff Barbie Locker 365XX
KW 19/2023 Pano Hang in Selbstveröffentlichung
KW 08/2023 Heartworms Retributions Of An Awful Life Speedy Wunderground / [PIAS]