Deastro - Parallelogram
Randolph Chabot gehörte früher zu den Teenagern mit nerdiger Brille, die in der Schule immer ganz hinten sitzen und in ihrer Freizeit im elterlichen Keller ihre Songs auf der 4-Track-Maschienen aufnehmen. Zwischendurch lesen sie Comics. Mittlerweile ist Chabot mit seinen 23 Jahren sogar fast erwachsen und macht Musik unter dem Namen seines mit übermenschlichen Kräften begabten Alter-Ego Deastro. Als Kind der durchaus lebendigen DIY–Szene in Detroit schrieb er unzählige Songs und veröffentlichte seine Musik auf eigene Faust aus dem Keller seines Hauses und spielte ebenfalls unzählige Konzerte in Detroit und Umgebung. Vor zwei Jahren machte Chabot sein Labledebüt mit der Synth-Pop Hymne „The Shaded Forests“. Mit der aktuellen Single „Parallelogramm“ vom bald erscheinenden Debüt (seine ersten LP „Keepers“ ist nur eine Zusammenstellung früherer Arbeiten) geht es weiter in Richtung Indie-Sounds und Synth-Spielereien: Schicht für Schicht aufgetragen und voll kindlicher Hibbeligkeit. Nach eigenen Angaben mit „weird Christian music“ aufgewachsen – von der er sich mitterweile lossagen konnte – gibt es bei Chabot immer viel Optimismus und ein wenig Pathos gratis. Wer gefallen an M83's „Saturdays=Youth“ oder Animal Collective's „Merriweather Post Pavillion“ gefunden hat, der wird auch bald die flüchtige Hookline von „Parallelogramm“ nicht mehr aus dem Kopf kriegen. (Ann-Kathrin Eickhoff) Künstler: Deastro | Label: Ghostly

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KW 18/2003 Liam Lynch United States Of Whatever siehe Text