
Was braucht es, um ein Indieboy zu sein? Reichen vielleicht schon ein Tambourin und eine dick gerahmte Brille? Für Dan Croll zumindest funktioniert dieser Weg ziemlich gut. Mit "From Nowhere" hat der Liverpooler eine schicke Indie-Herbsthymne geschrieben, die mit ihren eingängigen Beats eher Assoziationen an bunt wirbelnde Blätter als an tristen Nebel weckt.
Und oh, hat da jemand Liverpool gesagt? Heimatstadt von Slash? Robbie Williams? Sehr unangebracht, das überhaupt zu erwähnen - hat schließlich überhaupt nichts mit Dan Croll zu tun. Der 22-Jährige schreibt schon schön an seiner eigenen kleinen Erfolgsgeschichte: Eigentlich wäre er nämlich Rugbyspieler geworden, hätte er sich nicht verletzt und beschlossen, fortan fröhliche Songs zu komponieren.
Das Debütalbum erscheint 2013. (Mitarbeit: Johanna Daher)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 08/2015 | Breakfast In Fur | Portrait | Bar/None |
| KW 47/2011 | King Krule | Portrait in Black and Blue | siehe Text |
| KW 38/2006 | Swollen Members | Pressure | siehe Text |
| KW 42/2011 | The Brandt Brauer Frick Ensemble | Pretend | siehe Text |
| KW 13/2017 | Sam Vance-Law | Pretty Boy | self |
| KW 41/2019 | Crystal Murray | Princess | Because Music |
| KW 27/2009 | Yacht | Psychic City (Voodoo City) | siehe Text |
| KW 09/2017 | Nobigdyl | Purple Dinosaur | Indie Tribe |
| KW 05/2016 | Anderson .Paak | Put Me Thru | Steel Wool |
| KW 19/2009 | We Were Promised Jetpacks | Quiet Little Voices | siehe Text |




