
Ein bisschen ziellos schienen bis dato auch die musikalischen Ansätze: Zunächst probierte er sich mit Synthiepop aus, daraufhin als verkopfter Indiemusiker, dann als flackernder Laptop-Künstler mit Hang zum Wirren. Die einzige Konstante ist dabei die Begeisterung für aktuelle Popmusik, der er mit seiner aktuellen Single so nah wie nie zuvor kommt. So zeitgemäß wie 2012 klang er noch nie.
„From The Start“ erinnert mit seinem zerrissenen und farbenprächtig explodierenden Anfang an Produzentenkollegen wie Rustie oder Hudson Mohawke, aber spätestens beim Einsetzen der ersten Vocals ist klar, dass Big Kid Cloud viel friedlicher und eindeutig zugänglicher musiziert. Vereinzelte Dubstep-Elemente verbinden sich hier mit rundlichen Gesängen, während die Melodien sich ihre Grube tief im Inneren des Ohres suchen. Dieser erste Appetithappen ist mit seiner Eingängigkeit zugleich ein Versprechen auf mehr. Darryl Reid hat ein außerordentliches Gespür für Harmonien und genug Unbekümmertheit im Umgang mit zeitgemäßen Trends, die er unterhaltsam und äußerst solide interpretiert.
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 16/2005 | The World Domination | World Domination | siehe Text |
| KW 34/2011 | Balam Acab | Motion | siehe Text |
| KW 05/2008 | Alela Diane | The Rifle | siehe Text |
| KW 12/2009 | DM Stith | Thanksgiving Moon | siehe Text |
| KW 10/2003 | Joe Jackson Band | Bright Grey | siehe Text |
| KW 48/2005 | Cloroform | Love You More | siehe Text |
| KW 14/2012 | Quakers | What Chew Want | siehe Text |
| KW 44/2003 | Primal Scream | Some Velvet Morning (feat. Kate Moss) | siehe Text |
| KW 33/2007 | Supershirt | Teitmaschine | siehe Text |
| KW 40/2008 | High Places | Storm | siehe Text |




