
Genau hier liegt die Frische in einem Song wie ‚The Big Up’, der – als sei das völlig selbstverständlich – Widersprüche akzeptiert und nie versucht, sie ob der Illusion einer größeren melodischen Idee aufzulösen. Auch visuell stellt seine Kunst mehr Fragen, als sie beantwortet. Wenn Rosen auf Seide zu bluten beginnen und Pillen auf Eiskrem schmelzen, spielt Olan mit einer Ästhetik, die das Spektrum von Schönheit bis Ekel in Popmusiklänge abzubilden vermag. Dialektik passiert eben immer auch im Dazwischen, und obwohl wir das vielleicht längst wussten, ist ‚The Big Up’ eine willkommene Erinnerung an unseren postmodernen Zeitgeist.
Inzwischen wohnt Olan in London und arbeitet gerade schon an neuen Projekten. Aber eigentlich ist er ja nur „der Nerd, der gern den Coolen spielen möchte“. Klingt ziemlich cool, wenn ihr mich fragt. (nat)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 20/2003 | Les Babacools | Ya Basta | siehe Text |
| KW 21/2003 | Cronite | Nobody | siehe Text |
| KW 22/2003 | Sun 21 | El Cuarto De Tula | siehe Text |
| KW 23/2003 | Leningrad | WWW | siehe Text |
| KW 24/2003 | Stylophonic | If everybody in the world ... | siehe Text |
| KW 25/2003 | T. Raumschmiere | The Game Is Not Over | siehe Text |
| KW 26/2003 | Thee Ultra Bimboos | Black Mustang | siehe Text |
| KW 27/2003 | Phonoboy | C'est Ma Vie | siehe Text |
| KW 28/2003 | The Tyde | Crystal Canyons | siehe Text |
| KW 29/2003 | The Whyte Seeds | Slow Motions | siehe Text |




