
Seinen richtigen Namen will er nicht preisgeben – der Produzent aus
Spanien, der als „John Talabot“ vor einem Jahr die House-Szene stürmte und
jetzt mit „ƒin“ sein Debütalbum vorlegt. Sein Titel „Sunshine“ beglückte
damals schon Kritiker und Kollegen. Jetzt treibt er seinen Stil
entspannter Ekstase weiter, versammelt auf seiner Scheibe schwüle
Regenwald-Beats und ätherische Musikträume.
„ƒin“ – das Forte-F suggeriert Lautstärke, jedoch entsteht das Mitreißende dieser Songs aus dem Flow heraus und weniger aus einprügelnden Rhythmen oder Synthie-Dissonanzen. Die hypnotischen Wiederholungen simpler Strukturen, die sich allmählich zu einer Riesenkulisse aufeinanderschichten, machen den Reiz.
In „So will be now“ hat sich der Madrider seinen spanischen Kollegen Pional geschnappt und mit ihm zusammen die Vocals eingesungen. Entstanden ist dabei ein eher introvertierter Sound, der sich auftürmt und dann im verhallten Nichts eines rauschenden Tonbandgeräts verliert. Aufregend! (sit)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 21/2012 | Harlan | I Never | siehe Text |
| KW 20/2012 | Ryat | Howl | siehe Text |
| KW 19/2012 | Daughn Gibson | In The Beginning | siehe Text |
| KW 18/2012 | St. Lucia | Closer Than This (Viceroy Remix) | siehe Text |
| KW 17/2012 | Night Works | I Tried So Hard | siehe Text |
| KW 16/2012 | Dawn Richard | Black Lipstick | siehe Text |
| KW 15/2012 | Seasfire | Falling | siehe Text |
| KW 14/2012 | Quakers | What Chew Want | siehe Text |
| KW 13/2012 | Airhead | Wait | siehe Text |
| KW 12/2012 | The Young | Don’t Hustle For Love | siehe Text |




