Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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KW 23/2006 New Flesh Wherever We Go siehe Text
KW 44/2012 The Child of Lov Heal siehe Text
KW 08/2009 Algorythm & Blues Cute Ass Algorithm (Deadbeat's Desi Sleng Destroyer Remix) siehe Text
KW 20/2004 The Bees Wash In The Rain siehe Text
KW 39/2010 Kyü Pixiphony siehe Text
KW 03/2007 I Was A Cub Scout Pink Squares siehe Text
KW 39/2009 Fredrik Locked In The Basement siehe Text
KW 01/2006 Jenny Wilson Let My Shoes Lead Me Forward siehe Text