Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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KW 15/2024
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ARCHIV

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KW 36/2005 Laakso High Drama siehe Text
KW 37/2005 Donna Regina End Of September siehe Text
KW 38/2005 Nine Black Alps Get Your Guns siehe Text
KW 39/2005 Jamie Lidell Multiply siehe Text
KW 40/2005 The Up Escalator Daddy's Home siehe Text
KW 41/2005 Arctic Monkeys I Bet You Look Good On The Dancefloor siehe Text
KW 42/2005 Mattafix Passer By siehe Text
KW 43/2005 Clayton Farlow Ms. Anonymous siehe Text
KW 44/2005 The Brimstone Solar Radiation Band If Man Is Still Alive siehe Text
KW 45/2005 Clap Your Hands Say Yeah The Skin Of My Yellow Country Teeth siehe Text