
Warum? Diese Frage stellt man sich eigentlich viel zu selten in allerlei Situationen. Und prompt käme im Fall von Janelle Monae schon in Erklärungsnöte: Warum gibt es diesen Wahnsinnssong bereits anderthalb Jahre? Warum gibt es bereits über eine Million Myspace-Klick? Warum nur kennt man diese Dame noch nicht in Deutschland?
Dabei hat sie alles, was ein R'n'B-Superstar braucht: Gute Songs, prima Outfit (ein bisschen zu sehr Grace Jones, aber das wird schon) und jede Menge Stil. Vielleicht zu sehr Stil, um das europäische Mainstream-Publikum zu begeistern? Gesignt vom gewieften Outkast-Mann und mit Geigen ausstaffiert, liefert sie den besten James-Bond-Song, der niemals dort ertönen wird. Ein Monsterhit im nostalgischen Stil, ein musikalischer Popentwurf mit Kraft und Eigensinn.
Klar, eldoradio* ist leider dieses Mal etwas zu spät dran, aber zumindest sind wir wissentlich die ersten in Deutschland. Der Rest wird hoffentlich folgen....
Künstler: Janelle Monae |
Label: Big Boi
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 36/2019 | Sudan Archives | Confessions | Stones Throw Records |
| KW 27/2014 | Leoniden | Constant | Delikatess |
| KW 44/2006 | Joanna Newsom | Cosmia | siehe Text |
| KW 32/2010 | Clubfeet | Count Your Lovers | siehe Text |
| KW 17/2009 | Delphic | Counterpoint | siehe Text |
| KW 50/2021 | Kai Kwasi | Cracks | Play It Again Sam |
| KW 39/2008 | Abe Vigoda | Cranes | siehe Text |
| KW 46/2007 | Soulja Boy | Crank That | siehe Text |
| KW 19/2016 | The Claypool Lennon Delirium | Cricket and the Genie | ATO Records |
| KW 29/2016 | Maxwell | Cross Your Fingers | Columbia |




