Yonderboi - All We Go To Hell
Nach einer fünfjährigen und viel zu langen Wartezeit legt der inzwischen 24-jährige Ungar Laszlo Fogarasi alias Yonderboi endlich sein zweites Studioalbum „Splended Isolation“ vor (Veröffentlichung 24.10.2005). Das Debütalbum „Shallow And Profound“ löste vor allem in seinem Heimatland Begeisterung aus, es wurde vom WAN2 Magazine zum besten ungarischen Album aller Zeiten gewählt und er heimste Ehrungen sowohl vom Staat als auch von der Musikindustrie ein. Nun stellt sich also die Frage, ob er sich weiter verbessern konnte, oder doch – wie es so vielen Jungmusikern nach dem ersten Album geschieht – in der musikalischen Bedeutungslosigkeit versinkt. Der Opener des neuen Album, „All We Go To Hell“, will anfangs so überhaupt nicht verraten, wohin Yonderbois Reise in den fünf Jahren gegangen ist. Auf jeden Fall befindet er sich irgendwo draußen, immer noch suchend und von feindseeligem Krähengeschrei umgeben und klagt sein Leid. Es ist der perfekte Einstieg eines Soundtracks für die ungarische Version von Oliver Twist. Nur, dass hier der Held nicht erzählt, was gerade mit ihm geschieht; vielmehr entwirft ein gereifter Musiker ein Bild davon, was die letzten Jahre mit ihm passiert ist. Und nach wenigen Minuten wird schnell klar: Auch wenn er noch auf der Suche ist, ist Yonderboi aufgeräumter, kleinteiliger und hier und da optimistischer geworden. Sein musikalisches Spektrum hat er im Vergleich zum ersten Album deutlich erweitern können, wozu auch unzählige Live Auftritte und das Mitwirken an Soundtracks in der Zwischenzeit beigetragen haben. Die Reise geht weiter. (Felix Lammert-Siepmann) Label: [[http://www.www.mole.de.de, www.www.mole.de.de]]

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KW 09/2004 Venue Kids We Once Were siehe Text
KW 10/2004 Firewater Dark Days Indeed siehe Text
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