Wild Palms - To The Lighthouse
Der Leuchtturm: Schon seit der Antike eine ebenso mystische wie pragmatische Landmarke mitten im Nichts, die es sogar zu Weltwunder-Ehren brachte. Er ist die letzte Hoffnung für alle, die die Hand vor Augen nicht mehr sehen können, im wörtlichen und übertragenen Sinn. Und damit gleichzeitig eine Erscheinung, die für Konformität und merkelsche Alternativlosigkeit steht. Wild Palms aus London machen sich auf, den Turm einzureißen. Der Sehnsucht nach einem Leben abseits geordneter und vorgezeichneter Bahnen ohne Umschweife Nachdruck verliehen. Schleppende Beats, die den Hörer wie in einer Zeitreise zurück zu My Bloody Valentine versetzen, arbeiten sich am Falsett ab, das mehr und mehr die Oberhand gewinnt. Und doch bilden diese Gegensätze die beruhigende Gewissheit, dass es auch anders geht als vorgezeichnet. Das aufpeitschende Finale tut sein Übrigens. Mission erfüllt. (fl) Künstler: Wild Palms | Label: One Little Indian | Reinhören: hier

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 12/2007 Get Well Soon If That Hat Is Missing I Have Gone Hunting siehe Text
KW 03/2012 Azealia Banks Needsumluv siehe Text
KW 34/2004 Ratatat Seventeen Years siehe Text
KW 11/2010 Geographer – Verona siehe Text
KW 36/2013 The 1975 Sex siehe Text
KW 40/2006 Lupe Fiasco Just Might Be OK siehe Text
KW 46/2007 Soulja Boy Crank That siehe Text
KW 31/2011 Summer Camp Better Off Without You siehe Text
KW 10/2004 Firewater Dark Days Indeed siehe Text
KW 38/2005 Nine Black Alps Get Your Guns siehe Text