Wampire - The Hearst
Wie klingt die Vertonung eines Leichenwagens? Wenn KoRn-Sänger Jonathan Davis gerade mal wieder aus diversen Gründen verhindert ist, könnte das Portlander Duo ‚Wampire’ der neue Experte für programmatische Musik des Bestattungswesens werden.

Mit ‚The Hearse’ (auf deutsch: der Leichenwagen) demonstrieren sie eine innovative Songstruktur: Zuerst täuscht das verlängerte Intro den Hörer, indem es unspektakulär vor sich hin ächzt. Ohne Warnung wird dann das Tempo durch den Einsatz des Schlagzeugs auf ein flotteres Level katapultiert. Der Gesang lässt sich von einem höhenlastigen Synthesizer begleiten und wenn die Singstimme mal Pause hat, fällt der rockige Bass auf. Aber was passiert dann? Genauso abrupt wie er angefangen hat endet der erste Teil des Songs in einem atmosphärischen Pulsieren. Für den zweiten Teil wird die Spannung langsam aufgebaut, ‚Wampire’ können also auch weiche Übergange. Die Fahrt in einem Leichenwagen scheint der einer Achterbahn zu gleichen, auf jeden Fall gilt es sich anzuschnallen: ‚Wampire’ kommen... und bleiben auch hoffentlich! (Johnny)

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

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KW 42/2011 The Brandt Brauer Frick Ensemble Pretend siehe Text
KW 25/2007 Loney, Dear I Am John siehe Text
KW 39/2009 Fredrik Locked In The Basement siehe Text
KW 36/2003 Skinny Norris Fuck siehe Text