
„Ein Mysterium aus Los Angeles“ ist die zur Zeit vermutlich einzig vertretbare journalistische Umschreibung für Rhye. Bekannt ist nur, dass es sich wohl um zwei Personen handelt, die jeweils auch noch in anderen Bands spielen, es aber offenbar dennoch schaffen, ihre Identität geheim zu halten. Vielleicht ja ein Masterplan, denn wer so großartige Musik macht, braucht eigentlich auch keinen Namen.
„Open“ heißt die Single ihrer jüngst veröffentlichten Drei-Track-EP. Sie lässt einen für drei magische Minuten und 42 Sekunden lang alle Sorgen vergessen, befreit den Geist, löst jegliche Hemmungen. Genau davon erzählen die Lyrics: „I'm a fool for your belly, i´m a fool for your love“ - Der Moment, in dem die Zeit stoppt, in dem aus zwei Seelen ein Körper wird und nichts außer absoluter Reinheit und Ehrlichkeit existiert.
Songs, die zerbrechliche Schönheit so gut widerspiegeln, sind selten – „Open“ geht tiefer als der Rest. (olg)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 18/2003 | Liam Lynch | United States Of Whatever | siehe Text |
| KW 33/2006 | Dani Siciliano | Why Can't I Make You High | siehe Text |
| KW 44/2009 | Miles Benjamin Anthony Robinson | The Sound | siehe Text |
| KW 30/2004 | Soulwax | Any Minute Now... | siehe Text |
| KW 52/2003 | Von Spar | Schockwellen Auf´s Parkett (Remix) | siehe Text |
| KW 13/2007 | Hazmat Modine | Bahamut | siehe Text |
| KW 09/2014 | Isaiah Rashad | West Savannah | siehe Text |
| KW 21/2009 | Rye Rye | Bang | siehe Text |
| KW 04/2012 | Johan Talabot | So Will Be Now | siehe Text |
| KW 08/2005 | Electronicat | Dans Les Bois | siehe Text |




