
„Ein Mysterium aus Los Angeles“ ist die zur Zeit vermutlich einzig vertretbare journalistische Umschreibung für Rhye. Bekannt ist nur, dass es sich wohl um zwei Personen handelt, die jeweils auch noch in anderen Bands spielen, es aber offenbar dennoch schaffen, ihre Identität geheim zu halten. Vielleicht ja ein Masterplan, denn wer so großartige Musik macht, braucht eigentlich auch keinen Namen.
„Open“ heißt die Single ihrer jüngst veröffentlichten Drei-Track-EP. Sie lässt einen für drei magische Minuten und 42 Sekunden lang alle Sorgen vergessen, befreit den Geist, löst jegliche Hemmungen. Genau davon erzählen die Lyrics: „I'm a fool for your belly, i´m a fool for your love“ - Der Moment, in dem die Zeit stoppt, in dem aus zwei Seelen ein Körper wird und nichts außer absoluter Reinheit und Ehrlichkeit existiert.
Songs, die zerbrechliche Schönheit so gut widerspiegeln, sind selten – „Open“ geht tiefer als der Rest. (olg)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 36/2010 | Tera Melos | The Skin Surf | siehe Text |
| KW 45/2005 | Clap Your Hands Say Yeah | The Skin Of My Yellow Country Teeth | siehe Text |
| KW 05/2008 | Alela Diane | The Rifle | siehe Text |
| KW 21/2005 | Kevin Blechdom | The Porcupine And The Jellyfish | siehe Text |
| KW 25/2004 | Pink Grease | The Pink G.R.Ease | siehe Text |
| KW 03/2003 | Fidget | The Marks Of Those | siehe Text |
| KW 29/2015 | Mikael Seifu | The Lost Drum Beat | 1432 R Music |
| KW 53/2005 | The Plant Life | The Last Song | siehe Text |
| KW 09/2005 | Madrugada | The Kids Are On High Street | siehe Text |
| KW 14/2009 | Speech Debelle | The Key | siehe Text |




