Owusu & Hannibal - Blue Jay
Es ist das vielleicht positivste Erscheinungsbild kosmopolitischer Gesellschaften, wenn gemeinsame musikalische Unternehmungen im Spannungsfeld von Eingebürgerten und Einheimischen unternommen werden. Philip Owusu erstammt einer ghanaischen Familie, Robin Hannibal ist bereits in Kopenhagen geboren. Beide zusammen erdenken und erfühlen das beste dänische Cosmic Soul-Album aller Zeiten. Vom wärmenden Soul der Motown-Ära auf die Elektronika-Ebene der Zukunft. Großes Musik-Kino ist garantiert, wenn die beiden im Dialog mit dem Sampler und seiner eigenen choralen Vielstimmigkeit die Grenzen von Mensch und Maschine ausreizen und dabei urbanen Pathos versprühen. Alles überragend ist das musikalische Patchwork namens »Blue Jay«. In dekonstruktivistischer Manier bedienen sie sich in allen Stilistik-Schubladen. Donnernder Funk, schmachtende Prince-Balladen und gechillter NuJazz verschmelzen zu einem in sich stimmigen und doch heterogenen Soulkomplex. (mw) "Blue Jay" aus dem Album "Living With Owusu & Hannibal" (bereits erschienen) Künstler & Label: [[http://www.ubiquityrecords.com/owusu_and_hannibal.html, Owusu & Hannibal]]

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KW 43/2007 Ra Ra Riot Dying Is Fine siehe Text
KW 24/2009 I Got You On Tape Somersault siehe Text
KW 38/2005 Nine Black Alps Get Your Guns siehe Text
KW 07/2012 Rhye Open siehe Text
KW 19/2007 Von Südenfed Fledermaus Can´t Get It siehe Text
KW 02/2010 King Expressers Passed Ascension Parish siehe Text
KW 14/2005 Jack Johnson Good People siehe Text
KW 35/2011 Sampha Indecision siehe Text
KW 51/2007 Bishi – Never Seen Your Face siehe Text
KW 32/2009 Neon Indian 6669 (I Don't Know If You Know) siehe Text