Cover: Motion Graphics

Auch nach über zehn Jahren im Biz ist es natürlich nicht zu spät, sich noch einmal neu zu erfinden. Joe Williams aus New York setzt da sogar schon beim Namen an. Als Motion Graphics setzt er sich deutlich vom relativ bekömmlichen Indietronica, das bisher seinen musikalischen Weg bestimmte, ab und versucht sich an abstrakteren und klareren Klängen.

Wenig könnte für diesen Ansatz so gut geeignet sein wie die Vertonung der virtuellen Welt. Spätestens seit Kraftwerk wissen wir, dass das Innenleben von Computern und Programmen auch in Töne und Klänge übersetzt unendlich viel zu bieten hat. Motion Graphics‘ Debütalbum taucht tief in diese Welt ein und lässt den virtuellen Raum gleichsam mit der Welt da draußen verschmelzen. 

Da ist es schon fast zwangsläufig, dass mit Minecraft einem der bahnbrechenden Games dieses Jahrzehnts ein ganzer Song gewidmet wurde. „Minecraft Mosaic“ macht ganz wie das Spiel anfangs den Eindruck, als wisse es nicht genau, welchen Weg es nehmen soll. Doch am Ende zeichnet sich ein wunderbar strukturiertes Gesamtbild ab. (fl)

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ARCHIV

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KW 01/2007 Cale Parks Wet Paint siehe Text
KW 34/2008 Lukestar White Shade siehe Text
KW 11/2014 Chet Faker Talk Is Cheap siehe Text
KW 46/2005 Yonderboi All We Go To Hell siehe Text
KW 51/2003 Miles Magic siehe Text
KW 15/2011 Young Legionnaire – Numbers siehe Text
KW 29/2007 Michael Fakesch Soda siehe Text
KW 10/2004 Firewater Dark Days Indeed siehe Text
KW 48/2012 Parquet Courts Borrowed Time siehe Text