Cover: Motion Graphics

Auch nach über zehn Jahren im Biz ist es natürlich nicht zu spät, sich noch einmal neu zu erfinden. Joe Williams aus New York setzt da sogar schon beim Namen an. Als Motion Graphics setzt er sich deutlich vom relativ bekömmlichen Indietronica, das bisher seinen musikalischen Weg bestimmte, ab und versucht sich an abstrakteren und klareren Klängen.

Wenig könnte für diesen Ansatz so gut geeignet sein wie die Vertonung der virtuellen Welt. Spätestens seit Kraftwerk wissen wir, dass das Innenleben von Computern und Programmen auch in Töne und Klänge übersetzt unendlich viel zu bieten hat. Motion Graphics‘ Debütalbum taucht tief in diese Welt ein und lässt den virtuellen Raum gleichsam mit der Welt da draußen verschmelzen. 

Da ist es schon fast zwangsläufig, dass mit Minecraft einem der bahnbrechenden Games dieses Jahrzehnts ein ganzer Song gewidmet wurde. „Minecraft Mosaic“ macht ganz wie das Spiel anfangs den Eindruck, als wisse es nicht genau, welchen Weg es nehmen soll. Doch am Ende zeichnet sich ein wunderbar strukturiertes Gesamtbild ab. (fl)

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

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KW 05/2004 Clann Zú Rí Rá siehe Text
KW 06/2004 Phoenix Everything Is Everything siehe Text
KW 07/2004 Aïsha No t´oblidis de les galetas siehe Text
KW 08/2004 Vanilla Sky Distance siehe Text
KW 09/2004 Venue Kids We Once Were siehe Text
KW 10/2004 Firewater Dark Days Indeed siehe Text
KW 11/2004 Swosh! Someone siehe Text
KW 12/2004 Brainless Wankers Weapons Of Mass Distraction siehe Text