Cover: Motion Graphics

Auch nach über zehn Jahren im Biz ist es natürlich nicht zu spät, sich noch einmal neu zu erfinden. Joe Williams aus New York setzt da sogar schon beim Namen an. Als Motion Graphics setzt er sich deutlich vom relativ bekömmlichen Indietronica, das bisher seinen musikalischen Weg bestimmte, ab und versucht sich an abstrakteren und klareren Klängen.

Wenig könnte für diesen Ansatz so gut geeignet sein wie die Vertonung der virtuellen Welt. Spätestens seit Kraftwerk wissen wir, dass das Innenleben von Computern und Programmen auch in Töne und Klänge übersetzt unendlich viel zu bieten hat. Motion Graphics‘ Debütalbum taucht tief in diese Welt ein und lässt den virtuellen Raum gleichsam mit der Welt da draußen verschmelzen. 

Da ist es schon fast zwangsläufig, dass mit Minecraft einem der bahnbrechenden Games dieses Jahrzehnts ein ganzer Song gewidmet wurde. „Minecraft Mosaic“ macht ganz wie das Spiel anfangs den Eindruck, als wisse es nicht genau, welchen Weg es nehmen soll. Doch am Ende zeichnet sich ein wunderbar strukturiertes Gesamtbild ab. (fl)

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KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 34/2010 Gobble Gobble Eat Sun, Son siehe Text
KW 35/2010 We Love Hide Me siehe Text
KW 36/2010 Tera Melos The Skin Surf siehe Text
KW 37/2010 Twin Shadow Slow siehe Text
KW 38/2010 Dale Earnhardt Jr. Jr. Vocal Chords siehe Text
KW 39/2010 Kyü Pixiphony siehe Text
KW 40/2010 Jamie Woon Night Air (Ramadanman Refix) siehe Text
KW 41/2010 Bostro Pesopeo 0000 siehe Text
KW 42/2010 White Sea Mountaineer siehe Text
KW 43/2010 Rizzle Kicks Down With The Trumpets siehe Text