Moko - Summon The Strength
Wie hört sich Sex für die Ohren an? Wahrscheinlich so wie die soulige Stimme von Moko, der erst 21 jährigen Newcomerin aus Southeast London.Als frischgebackene Absolventin der renommierten Goldsmiths Universität für Bildende Künste umgarnt sie in ihrer Debütsingle „Summon The Strength“ mit ihren dunklen Vocals und flutet die Hörgänge mit einer entspannten Klangwelle, die fest in der Tradition des englischen Trip-Hop verwurzelt ist.

Das Intro lässt den Hörer dabei vorerst im Unklaren wohin die Reise gehen soll. Mit einer Mischung aus verzerrten, kurzen Stimm-Samples und düsterer, bewusst asynchroner Bassuntermalung maskiert die Musikerin geschickt welche Art von Sound sich später daraus entwickeln wird. Der weitere Pfad wird von ihrem vollen Gesang dominiert, der trotzdem unaufdringlich über der instrumentalen Szene zu schweben scheint. So gewinnt das Geflecht aus verschachtelten, elektronischen Beats, Bässen und Synthie-Einschüben bis bis zum Ende hin immer mehr an Fahrt. Eine auditiv stimulierende Sogwirkung. „Stärke“ ist dabei das passende Attribut für Moko: Keine aufgesetzte Show, sondern gradlinig und jederzeit selbstbewusst. (Carsten Simmler)

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
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KW 33/2008 Rex The Dog I See You, Can You See Me? siehe Text
KW 51/2007 Bishi – Never Seen Your Face siehe Text
KW 26/2013 Sophie Bipp siehe Text
KW 52/2005 Electric President Insomnia siehe Text
KW 16/2011 Woodkid Iron siehe Text
KW 13/2009 Micachu Vulture siehe Text
KW 27/2007 The Sounds Of Animals Fighting Act II: All Is Ash Or The Light Shining Through It siehe Text
KW 02/2013 Torres Honey siehe Text