Moko - Summon The Strength
Wie hört sich Sex für die Ohren an? Wahrscheinlich so wie die soulige Stimme von Moko, der erst 21 jährigen Newcomerin aus Southeast London.Als frischgebackene Absolventin der renommierten Goldsmiths Universität für Bildende Künste umgarnt sie in ihrer Debütsingle „Summon The Strength“ mit ihren dunklen Vocals und flutet die Hörgänge mit einer entspannten Klangwelle, die fest in der Tradition des englischen Trip-Hop verwurzelt ist.

Das Intro lässt den Hörer dabei vorerst im Unklaren wohin die Reise gehen soll. Mit einer Mischung aus verzerrten, kurzen Stimm-Samples und düsterer, bewusst asynchroner Bassuntermalung maskiert die Musikerin geschickt welche Art von Sound sich später daraus entwickeln wird. Der weitere Pfad wird von ihrem vollen Gesang dominiert, der trotzdem unaufdringlich über der instrumentalen Szene zu schweben scheint. So gewinnt das Geflecht aus verschachtelten, elektronischen Beats, Bässen und Synthie-Einschüben bis bis zum Ende hin immer mehr an Fahrt. Eine auditiv stimulierende Sogwirkung. „Stärke“ ist dabei das passende Attribut für Moko: Keine aufgesetzte Show, sondern gradlinig und jederzeit selbstbewusst. (Carsten Simmler)

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

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KW 28/2005 Styrofoam & Sarah Shannon I Found Love siehe Text
KW 40/2009 Drums I Felt Stupid siehe Text
KW 07/2003 Super Preachers I Feel Happy siehe Text
KW 06/2012 Ryan Power I Don't Want To Die siehe Text
KW 36/2004 The Faint I Disappear siehe Text
KW 13/2016 Unloved I Could Tell You But I’d Have To Kill Unloved Records
KW 41/2005 Arctic Monkeys I Bet You Look Good On The Dancefloor siehe Text
KW 41/2006 To My Boy I Am X-Ray siehe Text