Moko - Summon The Strength
Wie hört sich Sex für die Ohren an? Wahrscheinlich so wie die soulige Stimme von Moko, der erst 21 jährigen Newcomerin aus Southeast London.Als frischgebackene Absolventin der renommierten Goldsmiths Universität für Bildende Künste umgarnt sie in ihrer Debütsingle „Summon The Strength“ mit ihren dunklen Vocals und flutet die Hörgänge mit einer entspannten Klangwelle, die fest in der Tradition des englischen Trip-Hop verwurzelt ist.

Das Intro lässt den Hörer dabei vorerst im Unklaren wohin die Reise gehen soll. Mit einer Mischung aus verzerrten, kurzen Stimm-Samples und düsterer, bewusst asynchroner Bassuntermalung maskiert die Musikerin geschickt welche Art von Sound sich später daraus entwickeln wird. Der weitere Pfad wird von ihrem vollen Gesang dominiert, der trotzdem unaufdringlich über der instrumentalen Szene zu schweben scheint. So gewinnt das Geflecht aus verschachtelten, elektronischen Beats, Bässen und Synthie-Einschüben bis bis zum Ende hin immer mehr an Fahrt. Eine auditiv stimulierende Sogwirkung. „Stärke“ ist dabei das passende Attribut für Moko: Keine aufgesetzte Show, sondern gradlinig und jederzeit selbstbewusst. (Carsten Simmler)

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 27/2010 Aeroplane We Can't Fly siehe Text
KW 43/2006 Love Is All Make Out Fall Out Make Up siehe Text
KW 12/2013 Moko Summon The Strength siehe Text
KW 24/2008 Lykke Li Little Bit siehe Text
KW 40/2004 Elliott Smith A Fond Farewell siehe Text
KW 05/2003 Koufax Let Us Know siehe Text
KW 07/2011 Joywave Golden State siehe Text
KW 19/2006 Justine Electra Fancy Robots siehe Text
KW 40/2012 AlunaGeorge Your Drums, Your Love siehe Text
KW 04/2009 James Yuill No Pins Allowed siehe Text