Cover: Milk And Bone

An guten Bands, die Synthiepop mit R’n’B-Elementen verbinden, herrschte in den letzten Jahren wahrlich kein Mangel. Purity Ring, Chvrches, Phantogram und viele andere machten und machen nachhaltig auf sich aufmerksam. Milk & Bone könnte man ohne weiteres in diese Liste einreihen. Doch das Duo aus Québec, bestehend aus Camille Poliquin und Laurence Lafond-Beaulne, verfolgt auf seinem kurzweiligen Debütalbum „Little Mourning“ durchaus auch andere Ansätze als die genannten Genre-Größen.

Konsequent verzichten die beiden Kanadierinnen auf die ganz große Geste und gehen mitreißenden Melodiebögen lieber aus dem Weg. Stattdessen unterfüttern sie die Synthies mit einer Vielzahl unaufdringlicher, aber letztendlich umso wirkungsvollerer Elemente: „ Elephant“, Opener des Album und unsere aktuelle Zukunftsmusik, bewegt sich in sphärischem Dream Pop voran. Niemals pompös, immer fordernd. (yy)

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 51/2010 Outer Limits Recordings Julie siehe Text
KW 51/2008 White Lies Death siehe Text
KW 02/2005 Coralie Clément L'Enfer siehe Text
KW 32/2012 Lil Ugly Mane Blazin' Up siehe Text
KW 21/2003 Cronite Nobody siehe Text
KW 46/2006 The Curtains Tornado Traveler‘s Fear siehe Text
KW 27/2010 Aeroplane We Can't Fly siehe Text
KW 27/2008 Black Kids I’m Not Gonna Teach Your Boyfriend How To Dance With You siehe Text
KW 25/2007 Loney, Dear I Am John siehe Text
KW 10/2012 Nina Kraviz Ghetto Kraviz siehe Text