Cover: Marlon Williams

In Neuseeland wird demnächst darüber abgestimmt, ob das Land eine neue Flagge bekommen soll. In einem langwierigen Verfahren wurden zunächst Vorschläge durch eine Jury ausgewählt und dem Volk zur Wahl gestellt. Der Siegerentwurf muss nun noch gegen die aktuelle Flagge antreten, allzu gute Chancen werden ihm in den Umfragen allerdings nicht eingeräumt.

Ginge es nach der Musik auf Marlon Williams’ selbstbetitelten Debüt-Album, hätte man zusätzlich auch noch über die Stars and Stripes der USA abstimmen lassen können. Denn der Neuseeländer taucht so tief in Americana, Alt- Country und Bluegrass ein, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Dabei beherrscht er den vermeintlich einfachen heiteren Folk-Song genauso gut wie die zerrissenen und voller Selbstzweifel geprägten Momente, die das Album klar dominieren. In dieser Kategorie ganz vorne mit dabei ist „Strange Things“, dessen Fluss immer wieder gebrochen wird, wenn sich Schwermütigkeit breitmacht und die Szenerie überlagert. Hier kommt er Legenden wie Townes van Zandt, Jason Molina und Bonnie ‘Prince‘ Billy ganz nahe. (fl)

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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 22/2013 Nonono Down Under siehe Text
KW 31/2004 P.R.Kantate pres. Ras Krass U Me Heart siehe Text
KW 14/2005 Jack Johnson Good People siehe Text
KW 45/2008 Zomby Spliff Dub (Sukh Knight Remix) siehe Text
KW 17/2011 NewVillager Lighthouse siehe Text
KW 33/2007 Supershirt Teitmaschine siehe Text
KW 50/2012 Daughter Youth (Alle Farben Remix) siehe Text
KW 46/2005 Yonderboi All We Go To Hell siehe Text
KW 21/2008 Crystal Castles Air War siehe Text
KW 45/2010 Girl Unit Wut siehe Text