Cover: Marlon Williams

In Neuseeland wird demnächst darüber abgestimmt, ob das Land eine neue Flagge bekommen soll. In einem langwierigen Verfahren wurden zunächst Vorschläge durch eine Jury ausgewählt und dem Volk zur Wahl gestellt. Der Siegerentwurf muss nun noch gegen die aktuelle Flagge antreten, allzu gute Chancen werden ihm in den Umfragen allerdings nicht eingeräumt.

Ginge es nach der Musik auf Marlon Williams’ selbstbetitelten Debüt-Album, hätte man zusätzlich auch noch über die Stars and Stripes der USA abstimmen lassen können. Denn der Neuseeländer taucht so tief in Americana, Alt- Country und Bluegrass ein, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Dabei beherrscht er den vermeintlich einfachen heiteren Folk-Song genauso gut wie die zerrissenen und voller Selbstzweifel geprägten Momente, die das Album klar dominieren. In dieser Kategorie ganz vorne mit dabei ist „Strange Things“, dessen Fluss immer wieder gebrochen wird, wenn sich Schwermütigkeit breitmacht und die Szenerie überlagert. Hier kommt er Legenden wie Townes van Zandt, Jason Molina und Bonnie ‘Prince‘ Billy ganz nahe. (fl)

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 39/2010 Kyü Pixiphony siehe Text
KW 40/2003 Lyrics Born Calling Out siehe Text
KW 08/2013 Josef Salvat This Life siehe Text
KW 09/2004 Venue Kids We Once Were siehe Text
KW 41/2007 Imani Coppola Let It Kill You siehe Text
KW 06/2007 Polarkreis 18 Somedays Sundays siehe Text
KW 19/2011 Jean Grae You Dont Like It (So What) siehe Text
KW 14/2003 Caesars Jerk It Out siehe Text
KW 36/2012 Sky Ferreira Everything Is Embarrassing siehe Text
KW 41/2004 Quit Your Dayjob Coconut siehe Text