Lowell - Shake Him Off
Wenn unsere Zukunftsmusik bei einem großen sozialen Musiknetzwerk mit Bands wie “A-ha“, „Coldplay“ oder “Björk“ getaggt ist, bin ich natürlicherweise erstmal skeptisch. Die großen Namen unter dem Song von Lowell sind aber schnell erklärt: Musiker von A-Ha und Coldplay unterstützen die Kanadierin bei ihren Songs, mit Bass und Gitarre und Keyboard und so... Wie Björk dahingekommen ist, weiß ich allerdings auch nicht. Vielleicht weil Björk auch eine singende Frau ist, oder weil Künstler mit nordischer Heimat ähnlich klingen, das könnten diese Tagger jedenfalls fälschlicherweise denken. Dazu passt aber immerhin ganz gut, dass Lowell von einem Schweden produziert wird.

Dass das ein guter Schwede ist, hört man. A-Ha und Coldplay hört man nicht. Shake Him Off ist experimentell, schwankt zwischen rotzig und harmonisch, erinnert mich mit dem halb gerappten, halb gesungenen Text eher an M.I.A. als an Björk. Neben den sauberen Synthies gibt’s sehr coole dreckige Percussion, aufgezeichnet von einer auf Töpfen und Pfannen trommelnden Lowell in ihrem Schlafzimmer in Toronto. Meine Tags: canadian, singer/songwriter, experimental, nice. (Tina Trelle)

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ARCHIV

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KW 03/2015 Souvenir Season Into The Black 38 dB(A)
KW 01/2017 LP Into The Wild Vagrant Records
KW 16/2011 Woodkid Iron siehe Text
KW 33/2009 The XX Islands siehe Text
KW 15/2013 Sau Poler Isolated siehe Text
KW 20/2014 Movement Ivory Modular
KW 19/2003 Hawksley Workman I´m Jealous Of Your Cigarette siehe Text
KW 27/2008 Black Kids I’m Not Gonna Teach Your Boyfriend How To Dance With You siehe Text
KW 26/2017 Joanne Pollock Jealous Mind Timesig