
Wenn unsere Zukunftsmusik bei einem großen sozialen Musiknetzwerk mit Bands wie “A-ha“, „Coldplay“ oder “Björk“ getaggt ist, bin ich natürlicherweise erstmal skeptisch. Die großen Namen unter dem Song von Lowell sind aber schnell erklärt: Musiker von A-Ha und Coldplay unterstützen die Kanadierin bei ihren Songs, mit Bass und Gitarre und Keyboard und so... Wie Björk dahingekommen ist, weiß ich allerdings auch nicht. Vielleicht weil Björk auch eine singende Frau ist, oder weil Künstler mit nordischer Heimat ähnlich klingen, das könnten diese Tagger jedenfalls fälschlicherweise denken. Dazu passt aber immerhin ganz gut, dass Lowell von einem Schweden produziert wird.
Dass das ein guter Schwede ist, hört man. A-Ha und Coldplay hört man nicht. Shake Him Off ist experimentell, schwankt zwischen rotzig und harmonisch, erinnert mich mit dem halb gerappten, halb gesungenen Text eher an M.I.A. als an Björk. Neben den sauberen Synthies gibt’s sehr coole dreckige Percussion, aufgezeichnet von einer auf Töpfen und Pfannen trommelnden Lowell in ihrem Schlafzimmer in Toronto. Meine Tags: canadian, singer/songwriter, experimental, nice. (Tina Trelle)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 36/2007 | Aesop Rock | Coffee | siehe Text |
| KW 37/2004 | The Dresden Dolls | Coin-Operated Boy | siehe Text |
| KW 05/2017 | Dote | Cold Lips | Eigenveröffentlichung |
| KW 47/2003 | So Solid Crew | Colder | siehe Text |
| KW 22/2008 | Air France | Collapsing At Your Doorstop | siehe Text |
| KW 37/2012 | TOY | Colours Running Out | siehe Text |
| KW 02/2007 | Locas In Love | Comandante | siehe Text |
| KW 20/2010 | Tinashé & Kissy Sell Out | Come On Over (This Could Be Love) | siehe Text |
| KW 09/2018 | Ms Banks | Come Thru | self |
| KW 22/2017 | J Hus | Common Sense | Black Butter |




