
Woche für Woche erreichen unsere Musikredaktion unzählige Songs von deutschen Bands, die zwar auf Englisch singen, doch deren Herkunft schon nach Sekunden klar wird. Zu provinziell kommt der Gesamtentwurf daher, zu gequält der Gesang. Diese Konstellation zählt ohne Zweifel zu den ärgerlichsten, die einem begegnen kann. Umso erfreulicher ist, dass es gelegentlich auch anders gehen kann, so wie bei Leoniden aus Kiel. Natürlich ist der stakkatohafte Gesang in "Constant" auch nicht lupenrein, aber das macht hier nichts. Ganz im Gegenteil: er strahlt eine gehörige Portion Coolness aus. Der jederzeit fokussierte Beat tut sein Übriges, um aus "Constant" einen unglaublich erfrischenden und raumgreifend klingenden Song zu fabrizieren. (fl)
"Constant" entstammt der EP "Invert India" (VÖ: 11.07.)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 29/2012 | Jesca Hoop | Born To | siehe Text |
| KW 27/2006 | King Creosote | Bootprints | siehe Text |
| KW 30/2015 | Farao | Bodies | Full Time Hobby |
| KW 09/2013 | Heterotic | Blue Lights | siehe Text |
| KW 50/2006 | Owusu & Hannibal | Blue Jay | siehe Text |
| KW 47/2018 | Yoste | Blue | Akira Records |
| KW 09/2007 | Dúné | Bloodlines | siehe Text |
| KW 17/2013 | SOHN | Bloodflows | siehe Text |
| KW 04/2022 | Spoon and the Forkestra | Blink Twice | Spoon and the Forkestra |
| KW 29/2013 | Muso | Blinder Passagier | siehe Text |




