Kyü - Pixiphony
Es ist ein Motto, was der Hippie-Zeit entstiegen sein könnte: Zurück zur Natur, zurück zur Ursprünglichkeit. Reduktion heißt die Formel, die hier alles fest im Griff hat. So fest, dass es beinahe schmerzt. Wenn Freya Berkhout ihre Stimme die Klippen herunterstürzt, leiert, leidet oder den Geister-Blues auf die Stimmbänder spannt, dann ist das der Gradmesser, ob diese Musik funktioniert. Wer sich damit arrangieren kann (die- oder derjenige mag vermutlich auch Joanna Newsom, Fever Ray, Coco Rosie, Wildbirds & Peacedrums, Björk oder Mary Margaret O’Hara), dann entfaltet sich ein Werk voll spröder Schönheit. Heidnische Rhythmen, die skelettiert umso wirksamer ihr störrisches Spiel entfachen, treffen auf schamanischen Ausdruckstanz und wundersame Sounds aus den moorigen Niederungen der Wildnis. Es sind Skizzen eines Zaubers, die verhangen in der Luft stehen. Ein experimentelles Kammerspiel, ein sonderbar spirituelles Kraut, was eine eigenartige Stimmung hervorruft: immer auf dem Grad zwischen Bedrohung und Friedfertigkeit. Dieses australische Duo zelebriert Freak-Folk der Sonderklasse. Das Album ist leider nur via iTunes erhältlich Künstler: Kyu | Label: Popfrenzy

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 26/2009 Highlife F Kenya RIP siehe Text
KW 31/2006 The Presets Are You The One? siehe Text
KW 09/2012 Exitmusic Passage siehe Text
KW 28/2004 The 5.6.7.8's Woo Hoo siehe Text
KW 51/2003 Miles Magic siehe Text
KW 42/2013 Aloa Input Another Green World siehe Text
KW 04/2010 Jay Electronica Exhibit-C siehe Text
KW 11/2007 Bark Bark Bark One Thing Stands siehe Text
KW 37/2011 L-Vis 1990 Lost In Love siehe Text
KW 06/2005 K OS - Crabbuckit siehe Text