Kyü - Pixiphony
Es ist ein Motto, was der Hippie-Zeit entstiegen sein könnte: Zurück zur Natur, zurück zur Ursprünglichkeit. Reduktion heißt die Formel, die hier alles fest im Griff hat. So fest, dass es beinahe schmerzt. Wenn Freya Berkhout ihre Stimme die Klippen herunterstürzt, leiert, leidet oder den Geister-Blues auf die Stimmbänder spannt, dann ist das der Gradmesser, ob diese Musik funktioniert. Wer sich damit arrangieren kann (die- oder derjenige mag vermutlich auch Joanna Newsom, Fever Ray, Coco Rosie, Wildbirds & Peacedrums, Björk oder Mary Margaret O’Hara), dann entfaltet sich ein Werk voll spröder Schönheit. Heidnische Rhythmen, die skelettiert umso wirksamer ihr störrisches Spiel entfachen, treffen auf schamanischen Ausdruckstanz und wundersame Sounds aus den moorigen Niederungen der Wildnis. Es sind Skizzen eines Zaubers, die verhangen in der Luft stehen. Ein experimentelles Kammerspiel, ein sonderbar spirituelles Kraut, was eine eigenartige Stimmung hervorruft: immer auf dem Grad zwischen Bedrohung und Friedfertigkeit. Dieses australische Duo zelebriert Freak-Folk der Sonderklasse. Das Album ist leider nur via iTunes erhältlich Künstler: Kyu | Label: Popfrenzy

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

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KW 41/2010 Bostro Pesopeo 0000 siehe Text
KW 37/2006 The Victorian English Gentlemens Club Ban The Gin siehe Text
KW 46/2003 Circle Leaving The Parade siehe Text
KW 38/2008 Buraka Som Sistema Kalemba siehe Text
KW 08/2013 Josef Salvat This Life siehe Text
KW 21/2011 Miracle Fortress – Spectre siehe Text
KW 13/2006 Midlake Young Bride siehe Text
KW 20/2003 Les Babacools Ya Basta siehe Text
KW 18/2009 Crystal Antlers Andrew siehe Text
KW 36/2012 Sky Ferreira Everything Is Embarrassing siehe Text