Kyü - Pixiphony
Es ist ein Motto, was der Hippie-Zeit entstiegen sein könnte: Zurück zur Natur, zurück zur Ursprünglichkeit. Reduktion heißt die Formel, die hier alles fest im Griff hat. So fest, dass es beinahe schmerzt. Wenn Freya Berkhout ihre Stimme die Klippen herunterstürzt, leiert, leidet oder den Geister-Blues auf die Stimmbänder spannt, dann ist das der Gradmesser, ob diese Musik funktioniert. Wer sich damit arrangieren kann (die- oder derjenige mag vermutlich auch Joanna Newsom, Fever Ray, Coco Rosie, Wildbirds & Peacedrums, Björk oder Mary Margaret O’Hara), dann entfaltet sich ein Werk voll spröder Schönheit. Heidnische Rhythmen, die skelettiert umso wirksamer ihr störrisches Spiel entfachen, treffen auf schamanischen Ausdruckstanz und wundersame Sounds aus den moorigen Niederungen der Wildnis. Es sind Skizzen eines Zaubers, die verhangen in der Luft stehen. Ein experimentelles Kammerspiel, ein sonderbar spirituelles Kraut, was eine eigenartige Stimmung hervorruft: immer auf dem Grad zwischen Bedrohung und Friedfertigkeit. Dieses australische Duo zelebriert Freak-Folk der Sonderklasse. Das Album ist leider nur via iTunes erhältlich Künstler: Kyu | Label: Popfrenzy

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

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KW 35/2013 Sakaris In a Box siehe Text
KW 36/2004 The Faint I Disappear siehe Text
KW 43/2009 Penguin Prison Animal Animal (Jakwob Remix) siehe Text
KW 12/2003 The White Stripes Good To Me siehe Text
KW 30/2011 The Botaniks Fond Of Jane siehe Text
KW 39/2007 Silversun Pickups Little Lover's So Polite siehe Text
KW 17/2005 Hard-Fi Hard To Beat siehe Text
KW 12/2004 Brainless Wankers Weapons Of Mass Distraction siehe Text
KW 46/2003 Circle Leaving The Parade siehe Text
KW 10/2012 Nina Kraviz Ghetto Kraviz siehe Text