Kyü - Pixiphony
Es ist ein Motto, was der Hippie-Zeit entstiegen sein könnte: Zurück zur Natur, zurück zur Ursprünglichkeit. Reduktion heißt die Formel, die hier alles fest im Griff hat. So fest, dass es beinahe schmerzt. Wenn Freya Berkhout ihre Stimme die Klippen herunterstürzt, leiert, leidet oder den Geister-Blues auf die Stimmbänder spannt, dann ist das der Gradmesser, ob diese Musik funktioniert. Wer sich damit arrangieren kann (die- oder derjenige mag vermutlich auch Joanna Newsom, Fever Ray, Coco Rosie, Wildbirds & Peacedrums, Björk oder Mary Margaret O’Hara), dann entfaltet sich ein Werk voll spröder Schönheit. Heidnische Rhythmen, die skelettiert umso wirksamer ihr störrisches Spiel entfachen, treffen auf schamanischen Ausdruckstanz und wundersame Sounds aus den moorigen Niederungen der Wildnis. Es sind Skizzen eines Zaubers, die verhangen in der Luft stehen. Ein experimentelles Kammerspiel, ein sonderbar spirituelles Kraut, was eine eigenartige Stimmung hervorruft: immer auf dem Grad zwischen Bedrohung und Friedfertigkeit. Dieses australische Duo zelebriert Freak-Folk der Sonderklasse. Das Album ist leider nur via iTunes erhältlich Künstler: Kyu | Label: Popfrenzy

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

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KW 52/2016 GIL Many Danse Noire
KW 51/2016 Giant Rooks New Estate Haldern Pop Recordings
KW 50/2016 View ft. Noah Kin Spill Music Kickup
KW 49/2016 No Wyld Paranoid Columbia
KW 48/2016 Konni Kass Sounds TUTL
KW 47/2016 Laurel Maybe Baby Counter Records
KW 46/2016 The Japanese House Swim Against The Tide Dirty Hit / Universal
KW 45/2016 Cakes Da Killa Gon Blow Ruffians
KW 44/2016 The Lemon Twigs I Wanna Prove To You 4AD
KW 43/2016 Parcels Myenemy Kitsune