
Seinen richtigen Namen will er nicht preisgeben – der Produzent aus
Spanien, der als „John Talabot“ vor einem Jahr die House-Szene stürmte und
jetzt mit „ƒin“ sein Debütalbum vorlegt. Sein Titel „Sunshine“ beglückte
damals schon Kritiker und Kollegen. Jetzt treibt er seinen Stil
entspannter Ekstase weiter, versammelt auf seiner Scheibe schwüle
Regenwald-Beats und ätherische Musikträume.
„ƒin“ – das Forte-F suggeriert Lautstärke, jedoch entsteht das Mitreißende dieser Songs aus dem Flow heraus und weniger aus einprügelnden Rhythmen oder Synthie-Dissonanzen. Die hypnotischen Wiederholungen simpler Strukturen, die sich allmählich zu einer Riesenkulisse aufeinanderschichten, machen den Reiz.
In „So will be now“ hat sich der Madrider seinen spanischen Kollegen Pional geschnappt und mit ihm zusammen die Vocals eingesungen. Entstanden ist dabei ein eher introvertierter Sound, der sich auftürmt und dann im verhallten Nichts eines rauschenden Tonbandgeräts verliert. Aufregend! (sit)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 20/2015 | Ibrahim Lässing | Der erste heiße Tag im Jahr | Fett Music |
| KW 19/2015 | I Have A Tribe | Monsoon | Grönland Records |
| KW 17/2015 | Red Pill | Rap Game Cranky | Mello Music Group |
| KW 17/2015 | Dylan Stark | Daydream | Civil Music |
| KW 16/2015 | Milliarden | Freiheit is ne Hure | Vertigo |
| KW 15/2015 | Elseware | Drifted | none |
| KW 14/2015 | Milk & Bone | Elephant | Bonsound |
| KW 13/2015 | Sasha Siem | Most Of The Boys | Blue Plum |
| KW 12/2015 | Westkust | Swirl | Luxury |
| KW 11/2015 | Anthony Naples | Used To Be | Text |




